Technologie
Ein Raster aus Leuchtstreifen,
das aus Distanz geschlossen wirkt.
Transparente LED-Module bestehen aus schmalen Leuchtstreifen mit definierten Zwischenräumen. Was im Straßenraum als zusammenhängende Bildfläche wahrgenommen wird, bleibt von innen zu 92 Prozent offenes Glas.
Produktabbildung
- 6,25 mmPixelabstand
- 92 %Durchsicht
- 2,0 mmBautiefe
- 1,3 kgGewicht je Modul
Produktabbildung
Aufbau
Zwei Millimeter Aufbauhöhe vor der Scheibe.
LED und Treiberbaustein sind in einem gemeinsamen Bauteil direkt auf der Leiterbahn integriert. Die separate Ansteuerungselektronik hinter der Fläche, die konventionelle LED-Wände in der Bautiefe bestimmt, entfällt dadurch. Das Modul trägt zwei Millimeter auf und wiegt 1,3 Kilogramm, umgerechnet rund drei Kilogramm je Quadratmeter.
Aufgebracht wird selbstklebend von der Innenseite auf das bestehende Glas. Ohne Unterkonstruktion, ohne Rahmenprofil, ohne Eingriff in die Fassade. An der Unterkante verläuft eine schmale Leiste mit Strom- und Datenanschluss, die unmittelbar am Modul anliegt.
Unsere Festlegung
Ausschließlich Module mit 6,25 mm Pixelabstand.
Transparente Module sind in zahlreichen Rastergrößen verfügbar. Wir haben uns auf ein Format spezialisiert, statt das gesamte Spektrum anzubieten. Drei Gründe sind dafür maßgeblich.
Passender Betrachtungsabstand
Als Richtwert gilt: Der minimale sinnvolle Betrachtungsabstand in Metern entspricht etwa dem Pixelabstand in Millimetern. Bei 6,25 mm wirkt die Fläche ab rund sechs Metern geschlossen. Dieser Bereich entspricht der typischen Distanz von Passanten und Fahrzeugverkehr zu einer Glasfront.
Erhalt der Durchsicht
Mit engerem Raster sinkt der Anteil freier Glasfläche. Eine feinere Auflösung geht zulasten der Durchsicht im Innenraum, ohne dass dies im Außenraum wahrnehmbar wäre. Bei 92 Prozent Transparenz bleibt die Funktion der Verglasung erhalten, ebenso die Sicht auf die dahinterliegende Präsentation.
Verfügbarkeit von Ersatzmodulen
Die Beschränkung auf ein Modulformat schafft Routine in Montage und Ansteuerung und ermöglicht eine eigene Ersatzteilhaltung. Im Servicefall wird getauscht statt nachbestellt, was die Ausfallzeit deutlich verkürzt.
Technische Daten
Kennwerte im Überblick.
Die Angaben beziehen sich auf ein einzelnes Modul. Die erforderliche Modulanzahl ergibt sich aus den Maßen der jeweiligen Glasfläche.
| Pixelabstand | 6,25 mm |
|---|---|
| Modulmaß | 400 × 1.000 mm |
| Auflösung je Modul | 160 × 64 Pixel |
| Durchsicht | 92 % |
| Helligkeit | 2.000 cd/m², in der helleren Variante 4.000 cd/m² |
| Blickwinkel | 160° |
| Bautiefe | 2,0 mm |
| Gewicht | 1,3 kg je Modul, rund 3 kg/m² |
| Stromanschluss | 230 V Haushaltssteckdose |
| Verbrauch | rund 200 W/m² im Mittel, kurzzeitig bis 600 W/m² |
| Einsatzbereich | −20 bis +55 °C, für den Innenbereich der Scheibe |
| Lebensdauer LED | 100.000 Betriebsstunden |
Einordnung der Werte
Helligkeit: Displays im Consumer-Bereich erreichen etwa 300 bis 600 cd/m². Die Module liegen deutlich darüber, um die Lesbarkeit des Motivs bei Tageslicht sicherzustellen.
Verbrauch: Zwei Quadratmeter Fläche bei zwölf Betriebsstunden täglich entsprechen rund 4,8 kWh pro Tag. Eine zeitgesteuerte Absenkung der Helligkeit in den Nachtstunden ist möglich.
Lebensdauer: 100.000 Betriebsstunden entsprechen bei zwölf Stunden Betrieb täglich einer Nutzungsdauer von über zwanzig Jahren.
Nächster Schritt
Die Modulaufteilung ergibt sich aus dem Aufmaß.
Scheibenmaß, Betrachtungsabstand, verfügbarer Stromanschluss und Umgebungshelligkeit bestimmen Aufteilung und Helligkeitsvariante. Diese Punkte werden beim Ortstermin erfasst.